Die Beunruhigung über die Geschehnisse in Japan steigt, auch hierzulande. Fukushima ist zwar weit weg, doch stellen sich auch hierzulande die Menschen mehr und mehr Fragen bezüglich unseres Lebens, unserer Nahrung.
Aus aktuellem Anlass möchte ich als BalanceCoach hier einige Aspekte zum Thema "Nahrungsmittel und Radioaktivität" aufgreifen:
1. Nicht jede Radioaktivität ist schädlich. Wir sind auch natürlicherweise Radioaktivität ausgesetzt. Pro Jahr beträgt die Belastung ca. 2-4 mSv pro Jahr.
2. Bei einem atomaren Störfall werden radioaktives Cäsium, Strontium, Jod und Plutonium in die Umgebung freigesetzt. Diese Substanzen gelangen über Wasser, Böden oder die Luft in unsere Nahrungskette.
3. Gesundheitliche Folgen. Strontium wird in die Knochen eingelagert, Cäsium in die Muskulatur und radioaktives Jod in die Schilddrüse. Die Gefahr von Krebs und Schädigungen des Erbgutes ist hoch.
3. Landwirtschaft in Japan. Nur ca. 15% der Landfläche in Japan ist kultivierbar. Nur zu 50% versorgt sich das Land selbst
4. Importe aus Japan. Nur ausgewählte Spezialitäten (Pilze, Gewürze, Sojasaucen, Tee, Ingwer, Wasabi, Algen, Alkohol) werden nach Deutschland importiert. Bei Fisch sind es lediglich ausgesuchte Spezialitäten. Unser Reis kommt vornehmlich aus den USA und aus China.
5. Grenzwerte für Lebensmittel. In Deutschland liegt der Grenzwert für Lebensmittel bei 600 Bequerel/kg. Für Milch und Babynahrung liegen die Werte bei 370 Bq/kg.
6. Wie gelangen Radionukleotide in die Nahrungskette? Werden Radionukleotide über die Böden, über die Luft, das Wasser von Tieren und Pflanzen aufgenommen, so gelangt über einen zweiten Schritt auch Radioaktivität über pflanzliche und tierische Nahrung, sowie Wasser in die Nahrungskette des Menschen. Oral aufgenommen, wirken diese direkt auf den Körper ein.
Welche Lebensmittel viel oder wenig Radioaktivität aufnehmen, ist von vielen Faktoren abhängig (s. Fachartikel unten)
7. Die momentane Bedeutung des Störfalls in Japan für unsere Lebensmittel:- Alle Produkte, die HEUTE im Handel sind, wurden VOR dem Störfall hergestellt und sind damit völlig unbedenklich.
- Auch Sushi in Deutschland werden aus europäischen Lebensmitteln hergestellt und sind unbedenklich.
- Dennoch: Die Europäische Kommission hat empfohlen, Lebensmittel aus Japan verstärkt auf Radioaktivität zu untersuchen. Das BMELV hat die für die Lebensmittelkontrollen zuständigen Landesbehörden darüber informiert. Weitere Informationen unter www.bmelv.de
Detailliertere Informationen finden Sie hier:
http://www.art-mannhardt.de/download/Radioaktivitaet_Presse.pdf
art-mannhardt
BalanceCoaching für Ihr Gleichgewicht
- beruflich - gesundheitlich - privat
info (at) art-mannhardt.de